Bildung und Jugend
Die Personalausstattung in Kindergärten soll durch mehr unbefristete Arbeitsverträge und einen guten Betreuungsschlüssel verbessert werden.
Zur besseren Zusammenarbeit soll ein Kindergartenausschuss eingerichtet werden, an dem auch zwei Markträte beteiligt sind.
Der Neubau einer Grundschule ist ein zentrales Ziel für die Zukunft der Gemeinde.
Für Jugendliche soll ein Begegnungszentrum geschaffen werden, zusätzlich soll eine Halbtagsstelle für Gemeindesozialarbeit eingerichtet werden.
Wirtschaft und Unternehmen
Wir wollen heimatnahe Arbeitsplätze sichern, indem wir den Mittelstand und kleine Unternehmen gezielt unterstützen.
Gleichzeitig setzen wir uns für den Erhalt kostengünstiger Rahmenbedingungen für Gewerbebetriebe ein.
Straßenverkehr
Zum Schutz der Bevölkerung ist der Bau einer zweiten, hochwasserfreien Kollbachbrücke dringend notwendig.
Die Teilumgehungsstraße zwischen der Firma Lindner nach Triefelden soll zügig vorangetrieben werden.
Für Kinder und Jugendliche wollen wir ein sicheres Schulwegekonzept entwickeln.
Das Gemeindestraßennetz soll kontinuierlich erneuert werden, einschließlich der Versorgungsleitungen.
Außerdem setzen wir uns für den Ausbau von Radwegen ein, besonders in Richtung Pfarrkirchen.
Umwelt
Das Blühwiesenprogramm soll weiterhin auf öffentlichen Flächen umgesetzt und durch weitere Förderprogramme ergänzt werden, um eine artenreiche und lebendige Landschaft zu gestalten.
Wir unterstützen Projekte, bei denen die Einnahmen aus erneuerbaren Energien in der Gemeinde bleiben, zum Beispiel durch die Gründung einer Energiegenossenschaft.
Bei Neubauten sollen Zisternen und Brunnen für Brauchwasser verpflichtend vorgesehen werden.
Bauen und Wohnen
Das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) soll konsequent erarbeitet und umgesetzt werden. Es legt fest, wohin sich der Markt in den kommenden Jahren weiterentwickeln soll, etwa in den Bereichen Wohnen, Verkehr, Grünflächen, Freizeit und Jugendangebote. Gleichzeitig ist es eine wichtige Grundlage für Fördermittel von Bund und Land. Die Bürgerinnen und Bürger sollen dabei aktiv eingebunden werden.
Barrierefreiheit soll im ISEK besonders berücksichtigt werden. Zusätzlich wollen wir allgemein über barrierefreies Bauen informieren und aufklären.
Wir setzen auf eine stärkere Innenentwicklung, die Beseitigung von Leerständen und Beratung im Rahmen des Programms „Innen statt Außen“. Der Einzelhandel im Ortskern soll aktiv gestärkt und neu angesiedelt werden.
Neue, nachhaltige Bauformen sollen gefördert werden, zum Beispiel Wohnraum über großen Parkplätzen. Neue Supermärkte sollen nur genehmigt werden, wenn darüber zusätzlicher Wohnraum entsteht.
Wir wollen den sozialen Wohnungsbau in Arnstorf anstoßen und ein Konzept entwickeln, das Sozial-, Miet- und Eigentumswohnungen verschiedener Größen im Ortszentrum verbindet.
Das Armenhaus im Maria-Ward-Weg soll entweder saniert oder veräußert werden.
Zudem setzen wir uns für eine direkte Zufahrt von der Pexenfelder Straße zur Pfarrkirchner Straße ein.
Soziales
Wir möchten Sprachkurse für Menschen anbieten, die noch nicht ausreichend Deutsch sprechen.
Ebenso soll ein ehrenamtlicher Beauftragter für Menschen mit Behinderung bestimmt werden.
Zur Verbesserung der medizinischen Versorgung wollen wir aktiv um Haus- und Fachärzte werben und die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums als Genossenschaft prüfen.
Die Familien- und Seniorenfreundlichkeit der Gemeinde soll erhalten und weiter ausgebaut werden.
Vereine und Verbände sollen noch besser unterstützt werden.
Zusätzlich soll ein Ort geschaffen werden, an dem sich Menschen aller Generationen austauschen können, wie z. B. durch den Bau eines Bürgersaals.
Freizeitangebote
Für Jugendliche soll ein Freigelände entstehen, zum Beispiel ein Dirt-Park für Mountainbike- und BMX-Fahrer.
Darüber hinaus planen wir einen Outdoor-Fitnessbereich in Form eines Bwegungsparks, der allen Altersgruppen offensteht.
Die Arnstorfer Au soll weiter aufgewertet werden, um sie als Naherholungsgebiet attraktiver zu machen.
Zusätzlich soll eine weitere Fußgängerbrücke zur Arnstorfer Au geschaffen werden.